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Tipps gegen Kaelte

Okt 21, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Sport  //  Keine Kommentare

Tipps gegen Kälte – wie man sich am besten schützt

Frieren mag keiner gerne, aber genau wie das Schwitzen ist auch das Frieren eine Reaktion, die dazu dient, den Körper zu schützen. Kälte kann Gewebe und Haut nachhaltig schädigen. Der Körper benötigt seine permanente Temperatur von ca. 37°. Wird ständig von aussen Wärme abgeführt, drohen Unterkühlung und Kreislaufversagen. Vor Kälte kann man sich schützen – kurzfristig durch die richtige Kleidung, aber auch langfristig, durch Massnahmen, die den Körper unempfindlicher machen.

In der Thermodynamik ist Wärme (Einheit Joule, früher Kalorie) die Energie, die zwischen zwei Systemen aufgrund von Temperaturunterschieden übertragen wird. Die Wärme fliesst dabei stets vom Ort hoher Temperatur zum Ort tiefer Temperatur. Der Wärmetransport kann über Wärmeleitung, Wärmestrahlung oder Konvektion geschehen.

Sich nicht dem Wind aussetzen. Chill-Faktor und die gefühlten Temperatur kennt mittlerweile fast jeder. Aus -10° werden bei 72 km Windgeschwindigkeit -36° gefühlte Temperatur. Wenn der Körper erschöpft ist, ist er wesentlich anfälliger gegen Auskühlung.

Sind die Gliedmassen schon kalt gilt es nicht nur diese zu erwärmen. Das ist ein Zeichen das der ganze Körper schon am unterkühlen ist. Schnellst möglich gilt es Wärme zuzuführen oder selber zu generieren, am besten geschieht das mit Aktiver Bewegung. Ergänzend kommen Schal, Mütze und Handschuhe zum Einsatz. Fausthandschuhe sind bekanntlich wärmender als Fingerhandschuhe. Wichtig ist auch das richtige Schuhwerk. Generell ist Kleidung nach dem Zwiebelschalen-Prinzip sinnvoll, denn mehrere Schichten wärmen auch mehr. Für einen wirksamen Kälteschutz müssen alle Körperteile bedeckt (isoliert) werden. Der Mensch verliert die meiste Wärme über den Hals, den Kopf und die Leistenbereiche. Relevant ist immer der Gesamtwärmehaushalt des Körpers. Also: Mütze auf, Schal um, und auch die Handschuhe nicht vergessen.

Wärme von Innen:
Friert man trotz dicker Kleidung immer noch, können auch einfache gymnastische Übungen helfen. Heisse Getränken und warmen Mahlzeiten

Beim Essen empfiehlt es sich, gut gewürzte Speisen, zum Beispiel mit Chili, Ingwer oder Zimt. Alkohol ist kontraproduktiv, wie auch das Rauchen!
Frauen frieren bekanntlich schneller als Männer. Schuld daran sind fehlende Muskeln und dünneres Unterhautfettgewebe. Muskeln produzieren mehr Wärme als anderes Gewebe, sogar im Ruhezustand. Kinder müssen bei Kälte besonders gut eingepackt werden, denn sie geben mehr Wärme nach aussen ab als Erwachsene.
Mit viel Bewegung bei jedem Wetter gewöhnt sich der Körper an niedrige Temperaturen und härtet ab. Auch die Zimmertemperatur im Winter nicht über 20° stellen.

Schütze dich vor Feuchtigkeit. Ersatzkleidung kann helfen. Extreme Kälte erfordert gute Ausrüstung. Bei zu grosser Kleidung muss der Körper die dazwischen liegende Luft erwärmen was viel Energie braucht. Bei zu enge Kleidung fehlt die wichtige Luftisolierung. Je nach Einsatz Daune oder Kunstfasern.

In der Nacht:
Der beste Schutz für die Nacht ist ein warmer Schlafsack, eine dicke Isomatte und ein gesättigter Magen. Wird die Nacht jedoch unerwartet kalt, gilt es, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen:
In Biwaknächten bringt die Isomatte bis zu 50 % der Wärmeleistung. Ist sie zu dünn, hilft auch ein dicker Schlafsack nicht weiter. Die Matten sollten zudem prall gefüllt sein. Ein warmer Stein oder eine Pet-Aluflasche im Schlafsack gibt Wärme ab. Auch ein warmes Getränk vor dem Schlafen gehen hilft. Steige nie fröstelnd in den Schlafsack. Wärme dich vorher auf. Steige mit Kleidung und Socken in den Schlafsack wenn du immer noch Kalt hast. Danach Schlafsackkapuze überziehen und bis auf ein Atemloch schliessen. Wer hat, zieht vorher noch eine Sturmhaube über den Kopf. Die meiste Wärme geht über den Hals verloren, denn gilt es zu schützen.

Es gilt somit:

  • Schutz vor Feuchtigkeit
  • Schutz vor Wind
  • Schutz vor Hunger und Durst
  • Schutz vor Erschöpfung
  • Das wichtigste Material mitführen

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen

Sep 20, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Klettern, on the top, Wandern  //  4 Kommentare

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen – mit Rücksicht auf die Natur

Neuauflage 2014

Die rechtliche Situation ist verworren. Wo darf biwakiert werden, wo nicht ? Es gibt keine gesamt schweizerische Regelung. Kantone und Gemeinden erlassen diesbezüglich Verordnungen. Wenn immer möglich wählen sie Biwak-Orte, die abgelegen sind. Denn es gilt grundsätzlich… wo kein Kläger, da kein Richter! Wer aber darauf angewiesen ist, in einer Umgebung biwakieren zu müssen, die keine Infrastruktur aufweist (SAC-Hütte, Alpbetriebe, etc) der kann das auch tun.

Biwakieren verboten bzw. unerwünscht:

  • eidgenössische Jagdbanngebiete (Wildschutzgebiete)
  • in den meisten Naturschutzgebieten
  • Schweizerischer Nationalpark
  • in Biotopen (Flachmoor, Hochmoorbiotope von nationaler Bedeutung)

Am einfachsten ist:

  • Man fragt den Grundbesitzer, Älpler oder SAC-Hüttenwart
  • Man lässt sich nicht erwischen.

Ansonsten gilt: Einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze in der Regel unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Zudem ist ein Notbiwak grundsätzlich erlaubt.
Zelt/Lager erst bei Einbruch der Dämmerung aufbauen, spätestens bei Anbruch der Morgendämmerung wieder abbauen und alle Spuren verschwinden lassen.
Eine wichtige Regel beim Hiken: Hinterlasse nichts ausser deinen Fussspuren und nimm nichts mit ausser deinen Eindrücken.

Links:


Für mich bedeutet biwakieren übernachten ohne eine feste Struktur. Es ist herrlich unter freiem Himmel zu übernachten. Der Sonnenuntergang und den Sternenhimmel auf dem Gipfel zu geniessen. Früher meist mit Zelt, mittlerweile nur im Schlafsack. Je nach Wetter meinen 3-Saison Schlafsack und die Luftmatte von Exped SynMat UL7 mit 3.1 Isolationswerte. Bei mir ist alles auf Ultra-Light Ausgerichtet, so natürlich auch das Material für die Übernachten. Für den Winter habe ich einen sehr warmen 4-Saison Schlafsack auch von Mammut. Meist dabei auch das Advanced Bivy von Outdoor Research. Zum Kochen der Eta Power Topf von Primus. Der Clou ist der Wärmewechsler an der Unterseite, der für einen enorm hohen Wirkungsgrad sorgt. Passen auf so gut wie alle handelsüblichen Gas- und Multikocher. Als Trink- und Essbecher der X-Cup von Sea to Summit. Unzerbrechliches, extrem leichtes Geschirr aus lebensmittelechtem Silikon. Schnittfeste Grundfläche zur Verwendung auch als Schneidebrett. Wird zum Transport Platz sparend flach gefaltet. Perfekt für Bergtouren! Für meinen Gaskocher verwende ich den Micro Regulator Stove von Soto. Der Ultraleichte, kompakter Gaskocher mit inliegenden Regulator hat eine konstante Heizleistung bis ca. -5°. Heizleistung: 3’200 W. Flammenregler mit präziser Feinjustierung. Inliegende Piezozündung. Meist dabei auch meine Nikon D800 für Timelaps auf einem Gorilla GP8 Stativ. Ich kann jedem empfehlen mal ohne Zelt draussen zu übernachten. Auch im Winter ist das kein Problem. Man sollte einfach achten das man nicht im Wind liegt, und im Winter einen Kälte Abfluss baut. Die Isolationsmatte ist eins der wichtigsten Sache wenn es Kalt wird. Die meiste Kälte kommt vom Boden. Ein warmer Schlafsack ist zwar gut, aber wenn man auf Daune oder Kunstfasern liegt werden die zusammen gepresst und die Wärmeleistung nimmt rapide ab. Somit lohnt es sich eine gute Isolationsmatte zu leisten.

Niki (der gern und oft biwakiert)

Berg Empfehlung

Jul 20, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Wandern  //  Keine Kommentare

Die schoensten Wanderungen, Bergtouren und Klettermoeglichkeiten

Draussen zu sein ist schön. Egal bei welchem Wetter. Das ich das viel Praktiziere ist den meisten wohl bekannt. Mittlerweile kenne ich natürlich auch sehr schöne Plätze, die möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Leichte Touren mit Kinder:

- Klöntalersee
Mit dem PW oder ÖV zum Stausee vom Ende des Klöntalersees. Ab da leichte Wanderung auf der Nordseite am See entlang. Via Gessner-Denkmal zu einem eindrücklichem Wasserfall bei Sträbezen. Einkehren im Restaurant bei Plätz und mit dem Bus zurück. Die einfache Wanderung die fast schon Kinderwagentauglich ist dauert etwa 3h.

Berggasthaus Äscher
Unzählige Bilder von dem Berggasthaus Äscher sind im Internet zu finden. Mit der Ebenalpbahn hoch mit spektakuläre Aussicht auf den Alpstein. Der Rundwanderweg führt über grüne Hügellandschaft bist zum Berggasthaus das direkt an der Felswand Ebenalp gebaut wurde. Die Rösti mit Ei und Speck ist dort der Klassiker. Weiter über dunkle und kühle Höhlenwelten zurück zur Bahn. Die Rundwanderung dauert etwa 2h ohne die Pause im Resti

Einfache Klettertouren

Ibergeregg
Einer der schönsten Klettergärten nähe Hoch-Ybrig. Ideal für die ersten Kletterschritte draussen. Von Schwierigkeiten 2c bis 9c ist alles dabei. Etwa 20 Minuten laufen von der Ibergeregg Passhöhe bis zum Klettergarten. Der auch Grillplätze und schöne Aussicht bietet.

Mettmenalp Widmenstein
Klettern im schönen Klettergarten in Mettmenalp bei Schwanden (GL) ist ein Klettergarten für Jung und alt. Laufzeit nach der Gondelfahrt etwa 1h. Ca. 200 Routen vom 3a.-8c. Schwierigkeitsgrad in schöner alpiner Umgebung an festen bis 20 Meter hohe Felsblöcken, Toprope einhängen von oben teilweise möglich. Grill Möglichkeiten und Biwakplätze bestehen. Das Gebiet ist aber im Jagdbanngebiet, somit ein Verbot zum Wildcampen drin. Aber der Bauer sagte mir das dies ok wäre. Bitte vorgehend absprechen.

Eulengrat
Die Mehrseillängen am Eulengrat oberhalb Solothurn hat Varianten zwischen 3a und 6a+, wobei eine knappe 5a obligatorisch ist. Wunderschöne, aussichtsreiche und sonnige Kletterei mal auf dem Grat, mal an wandartigen Aufschwüngen. Absolutes Plaisir, Kletterzeit je nach Ambition zwischen 2 und 4 Stunden. Die Bohrhaken halten allen Ansprüchen stand.

Gut machbare Bergtouren

Gitschen
Gibt nicht viele Berggipfel mit solch einer steilen Aussicht und einer so guten Begehbarkeit. Start ist im Isenthal im Katon Uri. Mit der Chli Bergli oder der Musenalpbahn hoch und maximal T5 in etwa 3h zum Gipfel. Die Aussicht ist der Hammer.

Fluebrig
Das Fluebrig Massiv im Kanton Schwyz bietet für jeden etwas. Für den Wanderer wie auch für den Alpinist. Von Einfach bis schwierig.
Geographisch ist der Fluebrig in vier Gipfel aufgeteilt: Diethelm (2093 m, südwestlicher Punkt), Turner (2068 m, östlicher Punkt), Wändlispitz (1971 m, Südlich) und Fluebrig Nordgipfel, (auch Wyss-Rössli genannt, 2018 m). Neu nun der Turner Vorgipfel (1981 m) und der Fluebrig Vorgipfel (1948 m) mit meinem neuen Gipfelbuch.

Federispitz
Der markante Felsformation im Glarus kennt wohl jeder. Einfach zu besteigen mit toller Rundsicht. Ab Bahnhof Ziegelbrücke in etwa 4h zum Gipfel. Der Weg via Vorgipfel des Federispitz ist lohnenswert. Abstieg am besten via Unteralpli. Ebenfalls mit schönem Blick auf den Walensee und durch den Laubwald Richtung Lindenboden.

- Oberalpergrat Ost-West
Diese Tour hatte alles was ich mir so wünsche. Bergwanderung, Klettern, Steile Grashänge, Schneereste, Tiere, Steile Grate, Ruhe, Alpsee, Alpenkirchen, Gipfelkreuze und natürlich viel Aussicht auf weitere schöne Berge. In etwa 6h ist der T5 Grat von Stn.Gitschenen via Stockzahn mit dem Monster-Kreuz nach Stn.Bannalpsee zu machen. Eine der schönsten Grattouren, mit viel Abwechslung. Ideal für die ersten Alpinen Erfahrungen zu sammeln.

Angeber Touren

Pilatus Esel Ostgrat
Der Aufstieg über die Ostwand zum Esel ist ein sehr guter Trampelpfad zu sehen (T5 l). Oben muss über die Mauer geklettert werden und man erntet Bewunderung und staunen von den zahlreichen Touristen auf dem Gipfel in Sandalen, die es kaum fassen könnte, das man von da unten herkam.

- Säntis via Ostgrat
Die Böseggroute im Alpstein endet direkt auf der Terrasse des alten Säntishotels. Die Route ist nicht markiert, aber einfach auf dem Grat bleiben (T5 ll). Eine Tagestour wenn von Wasserauen – Seealpsee – Mesmer gestartet wird.

- Mythen via Rotgrätli
Ab Kurve 22 vom Normalweg beginnt das Abenteuer. Wie im SAC Führer beschrieben, ist dies eine gut geeignete Tour um Berggänger in die Alpine Welt einzuführen. Es bestehen immer Sicherungsmöglichkeiten. Ein 30m Seil ist die minimale Länge. Die Tour ist nie schwieriger als T5 ll, aber die Rückzugmöglichkeiten sind eher schwierig. Man kommt direkt auf das Plateau vom Gipfel via Nordseite an und trifft dort die zahlreichen Wanderer. Runter gemütlich via Normalweg. Alternative Poser Route wäre das schwierigere Chalberstöckli T6 ll.

Falls nun jemand Lust auf eine Tour bekommen hat, der soll sich doch bei mir melden für Infos oder einer Tourenleitung.

Wünsche allen schöne und sichere Zeit in den Bergen. Geniesst es jetzt und hier.

OutDoor 2014

Jul 13, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Sport  //  Keine Kommentare

Auch dieses Jahr – Die OutDoor Messe in Friedrichshafen 2014.

Ob Wandern, Trailrunning, Trekking oder Bergsport, Die Messe zeigt die ganze Vielfalt der Outdoor-Welt.
Mit meinem Bruder ging es am Samstag bei regnerischem Wetter an die Messe in Deutschland.

Meine Highlights:
– Die Farben werden wieder Naturverbundener
– Sound für Unterwegs von Turtle Shell
– Licht für Unterwegs wir immer stärker und leichter
– Die Stirnlampen von Petzel zwar schon länger auf dem Markt, aber mit super Funktionen
– Naturverbundenheit bei mehreren Marken spürbar
– Nachhaltigkeit bei den Materialien und auch dem Vertrieb bei den meisten Hersteller
– Das neue Polyester von Toray, das auf Basis von Pflanzen hergestellt wird – statt aus Rohöl
– Das neue Sicherungsgerät von Camp mit niedrigerem Fangstoss. Sehr Interessant
– Die neue Synmat TT Matratze von Exped die bei einem Leck Sicherheitsreserven hat
Aber natürlich auch bei OR. Die neue Bekleidung ist einfach der Hammer.

Die  Kletterschuhe von 5.10 mit dem weichem Gummi: Team Mi8 wird voraussichtlich erst Februar 2015 auf den Mark kommen, sagte mir die Frau vom Marketing.
Die Karbon Stöcken welche ich selber habe von Black Diamond, haben auch einen Award gewonnen für das Ultraleichte System

Wetterereignisse

Feb 13, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Fotos, Sport  //  Keine Kommentare

Globale Wettereignisse: Mildes Europa, kaltes Nordamerika

Was es derzeit in Europa zu warm ist, ist es in den USA zu kalt. Während man hierzulande im Moment besser nach dem Velo als nach dem Snowboard greift, tobt in Nordamerika eine Kältewelle, die selbst Temperaturen am Südpol alt aussehen lässt.

Wetter an sich ist ja schon faszinierend genug. Aber besonders beeindruckend sind Zufallstreffer oder Unregelmässigkeiten. Bei meinen Touren habe ich schon so manches Erlebt bei, egal ob bei Sonnenschein, Sturm, Regen oder Schneefall. Nicht immer muss es perfektes Bergwetter sein für schöne Erlebnisse in der Natur. Ihr kennt meinen Spruch? Egal wie das Wetter ist, in den Bergen zu sein ist immer schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute.
Die eindrücklichen Erlebnisse sind eben gerade die Ausserordentliche Ereignisse wie ein Unwetter von dem man in den Bergen schnell mal überrascht werden kann. Musste schon drei mal eine Notunterkunft suchen um den Blitzen zu entfliehen, oder lange Wanderungen im Regen oder Schneefall kann seinen Reiz haben, immer eine Sache der Einstellung.

Meine besten Wettererlebnisse in Bildern:

ISPO 2014

Jan 28, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard, Sport  //  Keine Kommentare

ISPO 2014: Schwerpunkt Fitness und Gesundheit

Alle Jahr wieder – die Fachmesse ISPO in München. Es hat mich nix wirklich umgehauen. Ist auch schwierig, die Sportart neu zu erfinden ist “fast” nicht mehr möglich. Aber die guten Sachen konnten nochmals verbessert werden. Der Running -bereich ist ein wenig zurück gegangen. Die Farben werden wieder dunkler und Urbaner. Aber nicht bei allen Hersteller (zum Glück). Splitboard sicher immer mehr ein Thema. Hatte am Samstag meine Harscheisen von Spark zerbrochen. Da nahm ich ein Teil mit um es dem Hersteller zu zeigen. Der wechselte es mir ohne Probleme aus gegen neue verbesserte Versionen. Super Dienstleistung, genau so sollte es sein. Neu ist auch der Skimodus bei Spark. Mittlerweile hat fast jeder Snowboardhersteller Splitboards im Sortiment. Auch das Thema Airbag war bei den meisten Hersteller ein Thema.

Mehr als 2500 Aussteller präsentieren auf der weltgrössten Sportartikelmesse ISPO neue Trends rund um Sportmode und -ausrüstung. Zu den Schwerpunkten der Messe gehört in diesem Jahr das Thema Fitness und Gesundheit. So wollen sich Experten beispielsweise mit den Folgen von Bewegungsmangel bei Kindern befassen. Der Sportfachhandel hatte sich nach einem schwierigen Jahr mit vielen Wetterkapriolen für 2014 wieder zuversichtlich gezeigt. Auch dank sportlicher Grossereignisse wie den Olympischen Winterspielen in Sotschi und der Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien erhofft sich die Branche ein Umsatzplus zwischen einem und drei Prozent. Weitere Infos unter: ispo.com

Wirklich neu ist: Der neue Karabiner von Grivel. Die Schaufe-Pickel Kombination von Saleva und Ortovox. Airbag mit Luft-aufpumpung. Geschmiedetem Karbonstahl. Apps Integration im Sportbereich.

Tourenkarten

Dez 22, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Für die Tourenplanung ist eine genaue Karte erforderlich. Bei der SAC gibt es die bekannte Skitourenkarte im Massstab 50’000 wo auch Snowboardtouren eingezeichnet sind. Freeridemaps gibt es mit dem 25’000 Massstab und Geländeinformationen. Es gibt mittlerweile aber auch sehr viele online Anbieter die sehr genaue Maps in Digitaler Form anbieten. Neu ist auch das neue Tourenbuch/Führer von Helvetic Backcountry. Die schönsten Ski- und Snowboard-Tourenregionen in den Schweizer Alpen mit über 1000 Routen von bekannt bis Insider ist alles dabei.
Admin Topo: Die digitale Karte vom Bundesamt hat viele Zusatzmöglichkeiten. Wanderwege, Wildschutz, Baufläche oder Neigung von mehr als 30° Einblendung. Swisstopo gibt es auch kostenpflichtig als mobile Version.

Online Versionen:
White Risk Portal zur Lawinenprävention
Map+ Die neue Onlinemap von Map+ bietet viele Möglichkeiten  zur Tourenplanung
GPSies  GPS, Tracks, Strecken, Touren, Konverter
GPS-Tracks Online Tourenführer mit GPS Map
Reisezeitkarte Zeigt in grafischer Form, welche Gebiete innerhalb einer bestimmten Zeit von einem Punkt aus mit der ÖV erreichbar sind
Garmin BaseCamp im Vergleich zu Swisstopo

Software:
GPS Track Analyser
Garmin BaseCamp
HoudahGeo Photo Geocoding
TrailRunner Routenplaner für Langstreckensportler
GPSBabel Konverter

Konnte in diesem Sommer einer meiner Hausberge genauer unter die Lupe nehmen. Nun kann kann ich sagen das ich den Fluebrig sehr gut kenne. Das PDF mit den vielen Tourenmöglichkeit unter Fluebrig+.
Snowboardtouren im Ybrig gibt es viele. In meinem PDF habe ich eine sehr übersichtliche Auswahl davon. Auch sehr nützlich das Dokument über die Lawinenverschüttetensuchgerät – Die Massnahmen und eine Übersicht den Touren im Ybrig Gebiet.

LVS  SchneetourenYbrig fluebrig

Bei meinen Touren bin ich meist mit meinem GPS von Garmin dem Oregon 600 unterwegs. Vor gängig plane ich die Tour mit der Bitmap Swisstopo Karte von Garmin im 25’000 Massstab. Danach importiere ich dem Track in mein Garmin. Je nach Tour ist aber auch die 50’000 Karte dabei. Diese Kombination erachte ich als sinnvoll. Da bei bestimmten Wetterverhältnisse wie Nebel oder Gewitter eine Karte alleine nichts mehr bringen kann.

Wie plant ihr eure Touren? Freue mich auf eure Kommentare.

How to – Splitboard

Dez 19, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Das Split Lion 162 ist ein überaus leichtes Split-Snowboard, das mit wenigen Handgriffen zu Tourenskis umgebaut werden kann. Dank dem niedrigen Gewicht spart man beim Aufsteigen sehr viel Kraft und wertvolle Energie. Für die Talfahrt wird es in Minutenschnelle wieder zu einem Snowboard umgebaut. Eine lange Schaufel mit Tip-Rocker, kombiniert mit traditionellem Vorspann und Torsionsverstärkung, verleiht dem Board optimalen Auftrieb und gleichzeitig hervorragende Führung, Laufruhe und Kantengriff. Dank dem Lion Shape ist es in jeder Situation, auch bei schwierigsten Verhältnissen, spielerisch und äusserst wendig zu fahren.

Mit 2.75 kg konstruiert Radical Sports das leichteste Splitboard in dieser Länge auf dem Markt. Erreicht wird dieses niedrige Gewicht mit Radicals neuster Superlight-Technologie: Ein sehr leichter Kern aus FSC-zertifiziertem Balsaholz und europäischem Öko-Flachs wird mit mehreren Lagen Carbon und Kevlar umwickelt. Die hochwertigen Materialien verleihen dem Produkt herausragende Fahreigenschaften und machen es äusserst leicht und langlebig.

Dank der einzigartigen Carbon-Kevlar Bauweise mit einer lebenslangen Flex- und Vorspannungsgarantie können Radical Boards und Skis auch wesentlich länger als Konkurrenzprodukte gefahren werden.

Was muss man beim Splitboard gehen beachten, zeigt euch mein Videopodcast:

Das neue Splitboard von Radical Sports:

Gute Links:
Radical Sports AG präsentiert zum 30 jährigen Jubiläum das leichteste Splitboard 162 cm der Welt
Splitboard – gegen das Altern
Jeremy Jones über Splitboarding und Risikomanagement
- Radical Splitboard Test
- Der Test unter Extremen Bedingungen

Gipfel Rueckblick 2013

Wie jedes Jahr zähle ich alle meine 2013 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren zusammen, ohne die Bike, Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
Aufstieg: 32’858 hm. Abstieg: 25’517 hm. Total: 58’375 Höhenmeter. Das sind etwa 4500 Höhenmeter weniger als letztes Jahr. Aber die Alpsteintour ist auch schwer zu toppen, wenn auch in diesem Sommer zwei Monstertouren dabei waren. Mal schauen was das nächste Jahr so bringt. Die Pläne für das Jahr 2014 sehen schon mal vielversprechend aus :-)
Alle meine Bergtouren unter: tricky.hikr.org

Die Highlight in Bilder:

 Die Highlights im Jahr 2013

hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

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