Print Tipps
Für alle Kunden, die noch keine Erfahrung mit Print Medien und Drucksachen haben, gilt es einige Voraussetzungen zu beachten – dann kann gar nicht soviel schiefgehen.
Der Monitor stellt die Farben im RGB Farbmodus dar.
Ein Farbmodell bei dem die einzelnen Farben und ihre Nuance aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt werden könne. Dabei kommt das Prinzip der additiven Farbmischung zum Einsatz.
Einscannen von Bildern
Scanner lesen fast immer im RGB - Farbformat (Ausnahme: High-End-Scanner).
Dieses Farbformat lässt sich zwar belichten und drucken, aber das Ergebnis entspricht unter Garantie selten dem, was Sie sich so vorgestellt haben. Um das zu vermeiden, muss das Farbformat in CMYK konvertiert werden. Erst dann lassen sich die Bilder separieren, das heisst in die vier Druckfarben zerlegen.
Wir kreieren selbstverständlich beide Vormate für sie.
Das RGB für das Internet. Und den CMYK Farbmodus für den professionellen Druck.
Am Bildschirm sieht man allerdings keine Veränderung – what you see is not what you get!
Übrigens sehen Farben am Bildschirm eigentlich immer anders aus als nachher im Druck.
Pixel
Kunstwort aus Picture und Element, englisch für Bildkörper. So werden die kleinsten adressierbaren Einheiten genannt, die auf einem Bildschirm oder Drucker ausgegeben werden. Dabei hängt die Anzahl der Farben und Graustufen die diese Pixel annehmen können von der Farbtiefe ab, die für die einzelnen Pixel reserviert sind. Bei einer Farbtiefe von einem Bit stehen nur 2 Farben zur Verfügung, bei einer Farbtiefe von 8 Bit sind es schon 2 potenziert mit 8, also 256 Farben.
Aber nicht nur das Farbformat ist wichtig, sondern auch die Auflösung ihrer Bilder.
Die DPI beeinflussen deren Qualität entscheidend. Bilder, die professionell gedruckt werden sollen, müssen eine Auflösung von 300 DPI haben! Mehr davon heisst allerdings nicht mehr Qualität, sondern nur mehr Daten, unnötig grosse Dateien, ultralangsame Rechner, extrem lange Übertragungszeiten und horrende Belichtungszeiten. Weniger sollten es aber auch nicht sein, 300 DPI sind PFLICHT!
Speichern Sie ihre Bilddaten als TIFF(*.tif) ohne Ebenen. Dieses Dateiformat enthält die meisten Informationen, lässt sich noch LZW-komprimieren und ist problemlos weiterzuverarbeiten.
Vektorgrafiken
Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern definieren sich über eine Bildbeschreibung mittels mathematischer Funktionen. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden und ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert und verzerrt werden, etwa mittels homogener Koordinaten.
Die Stärke von Vektorgrafiken liegt daher vor allem im Bereich von Darstellungen denen geometrische Primitive zugrunde liegen, wie Diagramme oder Logos. Die Erstellung von Vektorgrafiken erfolgt meist mittels eines Vektorgrafikprogramms oder direkt mit einer Auszeichnungssprache. Rastergrafiken können mit gewissen Einschränkungen in Vektorgrafiken umgewandelt werden (Vektorisierung).
Mittlerweile bieten gängige Vektorgrafikprogramme Funktionen an, die es erlauben, Vektorzeichnungen zusammen mit feinen Farbverläufen und Transparenzen zu speichern und somit auch realistischere Ergebnisse zu erzeugen. Die generierten Grafiken bleiben dabei trotzdem skalierbar und veränderbar.
Speichern sie ihre Vektoren (Logo, Bildmarken, Texte) als EPS ab.
Vorbereitung der Datei
Für ihre Datei ist entscheidend, dass Sie auch alle Füllfarben als CMYK anlegen – egal ob in InDesign, CorelDRAW, PageMaker, QuarkXPress, Freehand, Illustrator oder Photoshop. Vergessen Sie nicht, ihre Schriften und Verknüpfungen mitzusenden oder einzubinden. Wir nehmen ihre PDFs, InDesign, Illustrator und Photoshot Datei ohne Probleme entgegen.
Was ist Anschnitt?
Als Anschnitt bezeichnet man den Rand um eine Gestaltung (Briefbogen, Visitenkarte etc.), die der Drucker nach dem Druck abschneidet. Mit dem Ziel eine Gestaltung bis an den Rand der Drucksache laufen zu lassen, werden die Gestaltungelemente (Hintergründe, Bilder etc.) über den eigentlichen Blattrand hinaus in den Anschnitt fortgeführt.
Fachbegriffe
DPI - Dots Per Inch
Masseinheit, die angibt, wieviele Bildpunkte ein bestimmtes Ausgabegerät auf einem Zoll (=2,54 cm) unterbringt. Die Masseinheit wird im allgemeinen bei Druckern oder Scannern angewandt. Je höher die Massangabe, desto höher die Auflösung und die Ausgabequalität
300 DPI sollten beim Drucken sein.
72 DPI sind gut für Bildschirmdarstellungen und das Internet, aber für den professionellen Druck reicht das bei weitem nicht aus!
1 Buchstabe = 8 Bit = 1 Byte
Name |
Kürzel |
Bedeutung |
in Byte |
| Kibibyte | KiB / KB | 1'024 Byte | 1'024 Byte |
| Mebibyte | MiB / MB | 1'024 KByte | 1'048'576 Byte |
| Gibibyte | GiB / GB | 1'024 MByte | 1'073'741'824 Byte |
| Tebibyte | TiB / TB | 1'024 GByte | 1'099'511'627'776 Byte |
