Suche Artikel von "Snowboard"

ISPO 2014

Jan 28, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard, Sport  //  Keine Kommentare

ISPO 2014: Schwerpunkt Fitness und Gesundheit

Alle Jahr wieder – die Fachmesse ISPO in München. Es hat mich nix wirklich umgehauen. Ist auch schwierig, die Sportart neu zu erfinden ist “fast” nicht mehr möglich. Aber die guten Sachen konnten nochmals verbessert werden. Der Running -bereich ist ein wenig zurück gegangen. Die Farben werden wieder dunkler und Urbaner. Aber nicht bei allen Hersteller (zum Glück). Splitboard sicher immer mehr ein Thema. Hatte am Samstag meine Harscheisen von Spark zerbrochen. Da nahm ich ein Teil mit um es dem Hersteller zu zeigen. Der wechselte es mir ohne Probleme aus gegen neue verbesserte Versionen. Super Dienstleistung, genau so sollte es sein. Neu ist auch der Skimodus bei Spark. Mittlerweile hat fast jeder Snowboardhersteller Splitboards im Sortiment. Auch das Thema Airbag war bei den meisten Hersteller ein Thema.

Mehr als 2500 Aussteller präsentieren auf der weltgrössten Sportartikelmesse ISPO neue Trends rund um Sportmode und -ausrüstung. Zu den Schwerpunkten der Messe gehört in diesem Jahr das Thema Fitness und Gesundheit. So wollen sich Experten beispielsweise mit den Folgen von Bewegungsmangel bei Kindern befassen. Der Sportfachhandel hatte sich nach einem schwierigen Jahr mit vielen Wetterkapriolen für 2014 wieder zuversichtlich gezeigt. Auch dank sportlicher Grossereignisse wie den Olympischen Winterspielen in Sotschi und der Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien erhofft sich die Branche ein Umsatzplus zwischen einem und drei Prozent. Weitere Infos unter: ispo.com

Wirklich neu ist: Der neue Karabiner von Grivel. Die Schaufe-Pickel Kombination von Saleva und Ortovox. Airbag mit Luft-aufpumpung. Geschmiedetem Karbonstahl. Apps Integration im Sportbereich.

Tourenkarten

Dez 22, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Für die Tourenplanung ist eine genaue Karte erforderlich. Bei der SAC gibt es die bekannte Skitourenkarte im Massstab 50’000 wo auch Snowboardtouren eingezeichnet sind. Freeridemaps gibt es mit dem 25’000 Massstab und Geländeinformationen. Es gibt mittlerweile aber auch sehr viele online Anbieter die sehr genaue Maps in Digitaler Form anbieten. Neu ist auch das neue Tourenbuch/Führer von Helvetic Backcountry. Die schönsten Ski- und Snowboard-Tourenregionen in den Schweizer Alpen mit über 1000 Routen von bekannt bis Insider ist alles dabei.
Admin Topo: Die digitale Karte vom Bundesamt hat viele Zusatzmöglichkeiten. Wanderwege, Wildschutz, Baufläche oder Neigung von mehr als 30° Einblendung. Swisstopo gibt es auch kostenpflichtig als mobile Version.

Online Versionen:
White Risk Portal zur Lawinenprävention
Map+ Die neue Onlinemap von Map+ bietet viele Möglichkeiten  zur Tourenplanung
GPSies  GPS, Tracks, Strecken, Touren, Konverter
GPS-Tracks Online Tourenführer mit GPS Map
Reisezeitkarte Zeigt in grafischer Form, welche Gebiete innerhalb einer bestimmten Zeit von einem Punkt aus mit der ÖV erreichbar sind
Garmin BaseCamp im Vergleich zu Swisstopo

Software:
GPS Track Analyser
Garmin BaseCamp
HoudahGeo Photo Geocoding
TrailRunner Routenplaner für Langstreckensportler
GPSBabel Konverter

Konnte in diesem Sommer einer meiner Hausberge genauer unter die Lupe nehmen. Nun kann kann ich sagen das ich den Fluebrig sehr gut kenne. Das PDF mit den vielen Tourenmöglichkeit unter Fluebrig+.
Snowboardtouren im Ybrig gibt es viele. In meinem PDF habe ich eine sehr übersichtliche Auswahl davon. Auch sehr nützlich das Dokument über die Lawinenverschüttetensuchgerät – Die Massnahmen und eine Übersicht den Touren im Ybrig Gebiet.

LVS  SchneetourenYbrig fluebrig

Bei meinen Touren bin ich meist mit meinem GPS von Garmin dem Oregon 600 unterwegs. Vor gängig plane ich die Tour mit der Bitmap Swisstopo Karte von Garmin im 25’000 Massstab. Danach importiere ich dem Track in mein Garmin. Je nach Tour ist aber auch die 50’000 Karte dabei. Diese Kombination erachte ich als sinnvoll. Da bei bestimmten Wetterverhältnisse wie Nebel oder Gewitter eine Karte alleine nichts mehr bringen kann.

Wie plant ihr eure Touren? Freue mich auf eure Kommentare.

How to – Splitboard

Dez 19, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Das Split Lion 162 ist ein überaus leichtes Split-Snowboard, das mit wenigen Handgriffen zu Tourenskis umgebaut werden kann. Dank dem niedrigen Gewicht spart man beim Aufsteigen sehr viel Kraft und wertvolle Energie. Für die Talfahrt wird es in Minutenschnelle wieder zu einem Snowboard umgebaut. Eine lange Schaufel mit Tip-Rocker, kombiniert mit traditionellem Vorspann und Torsionsverstärkung, verleiht dem Board optimalen Auftrieb und gleichzeitig hervorragende Führung, Laufruhe und Kantengriff. Dank dem Lion Shape ist es in jeder Situation, auch bei schwierigsten Verhältnissen, spielerisch und äusserst wendig zu fahren.

Mit 2.75 kg konstruiert Radical Sports das leichteste Splitboard in dieser Länge auf dem Markt. Erreicht wird dieses niedrige Gewicht mit Radicals neuster Superlight-Technologie: Ein sehr leichter Kern aus FSC-zertifiziertem Balsaholz und europäischem Öko-Flachs wird mit mehreren Lagen Carbon und Kevlar umwickelt. Die hochwertigen Materialien verleihen dem Produkt herausragende Fahreigenschaften und machen es äusserst leicht und langlebig.

Dank der einzigartigen Carbon-Kevlar Bauweise mit einer lebenslangen Flex- und Vorspannungsgarantie können Radical Boards und Skis auch wesentlich länger als Konkurrenzprodukte gefahren werden.

Was muss man beim Splitboard gehen beachten, zeigt euch mein Videopodcast:

Das neue Splitboard von Radical Sports:

Gute Links:
- Radical Sports AG präsentiert zum 30 jährigen Jubiläum das leichteste Splitboard 162 cm der Welt
- Splitboard – gegen das Altern
- Jeremy Jones über Splitboarding und Risikomanagement
- Radical Splitboard Test
- Der Test unter Extremen Bedingungen

Splitboard – gegen das Altern

Nov 25, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, on the top, Snowboard, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Sehe Splitboards als eine wundervolle Möglichkeit auch im älter werden immer noch auszuüben. Ja, auch ich merke das es immer schwieriger wird sich zu überwinden, auf grossen Kicker meinen Cab900 oder FS Rodeoflip zu machen. Nicht wegen dem können, sondern wegen dem “Wissen” das man sich weh machen könnte. Es fällt immer schwieriger sich zu überwinden.
Aber… Für die, die mich kennen fragen sich nun wie sich das mit dem Extrem Bergsteigen vereinbart? Die Gefahr sich dort “weh” zu tun ist um einiges grösser. Genauer gesagt ist “weh tun” der falsche Ausdruck. Bei einem Fehltritt oder Ausrutscher einer meiner Freesolo Touren wäre der Tot auf sicher. Beim Snowboarden kam ich bald mal an einem Punkt wo die Tricks auf normalen Kicker ausgeschöpft sind, Cab900, Doppleflip, Rodeo usw. Noch weiter zu gehen wäre nur mit viel Training und mehr Risiko verbunden. Und viel weiter wäre der Weg auch nicht mehr gegangen ausser Olympia usw. Das war aber nicht mein Wunsch. Beim Bergsteigen sind die Grenzen des machbaren noch lange nicht ausgeschöpft. Es ist noch so viel möglich ohne gleich in die Wettkampf Szene eintreten zu müssen. Das Risiko für mich aber immer noch gut ab schätzbar, wenn auch Aussenstehende das anders sehen mögen. Aber das ist ein anderes Thema.

Beim Freeriden verhält es sich ähnlich wie beim Bergsteigen. Es geht nicht darum die verrücktesten Hänge zu fahren, sondern den maximalen Spass. Natürlich sind das auch steile Hänge, die zum Teil mit Pickel, Steigeisen und Seil erklommen werden. Aber der Ansatz ist anders als früher beim Boarden. Es geht mehr darum um ein selber und nicht der Sache wegen. Das war beim Snowboarden mit Sponsoring und Wettkämpfen nicht immer so. Mit dem Splitboard ist man wie beim Bergsteigen weg von der Masse. Kein Leistungsdruck aber doch viel Adrenalin. Der Aufstieg wie auch die Abfahrt im glitzerndem Weiss zu geniessen. Mit Freunden auf Tagestouren, oder mit SAC Hüttenbesuche. Immer auf der Suche nach Spass im Pulverschnee.
Ja, mit dem Alter wird man weiser :-)

Aufstieg mit dem Splitboard DSCN2790 Piz Cavradi 2612m im Alleingang Windgallen Das erste Test- SplitBoard

Das Splitboard oder auch Tourenskis ist für Geniesser, egal in welchem Alter, weg vom Jibber Gehampel und Gejohle in der Apréhütte.

Links:
Winter Projekte
Splitboard News
Powderguide
Off Pist Infos
Aktuelle Tourenberichte
Hikr Tourenberichte
Webcam der Zentralschweiz
Lawinengefahr Schweiz
Wetter Schweiz
Map+ Karte Schweiz

Risikoaktivitaetenverordnung

Nov 12, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Snowboard, Sport, Wandern  //  Keine Kommentare

Das neue Bundesgesetzt über das Bergführerwesen und das Anbieten weiterer Risikoaktivitäten ist beschlossene Sache und trifft am 1. Januar 2014 in Kraft.
Um was geht es in diesem Gesetzt, Wer betrifft es und warum die Sicherheit darunter leidet…

Je mehr das Gesetz bei den einzelnen verantwortlichen Gremien und Stellen ankommt, desto klarer wird, welche schlechte Lösung damit erstellt wurde.

Hauptgrund hierzu sind die Kriterien der Abgrenzung: Liegt der Verdienst eines Schneesport-, Ski- oder Snowboardlehrers innerhalb der “Risikotätigkeit” unter 2300.- Sfr. pro Jahr, kann man praktisch alles machen, egal wo und wann, selbst Bergführer Tätigkeiten sind möglich. Unter Risikotätigkeit für Snowboard Instruktoren wird hier Folgendes verstanden: Fahrten oberhalb der Waldgrenze und ausserhalb des Verantwortungsbereichs der Bergbahnen abseits der Piste, oberhalb der Waldgrenze auf einer Tour bis 35° und auf einer Variante oberhalb der Waldgrenze ab 30° bis 40° Hangneigung.

Das heisst, nur Anbieter von Risikotätigkeiten mit einem spezifischen Verdienst “über 2300.- Sfr. pro Jahr” (nur innerhalb der Risikotätigkeit und wohlgemerkt nur über der Waldgrenze also ab ca. 2200 M.ü.M. geltend) müssen eine Bewilligung beantragen. Alle anderen, und damit wohl 98% der Ski und Snowboardlehrer, die nicht mehr als 2300.- pro Saison innerhalb dieses Risikobreichs verdienen, brauchen innerhalb dieser Beschränkung keine Bewilligung. Im Klartext heisst das bei der Rechtsprechung, dass der oder die Schneesportlehrerin im Nachteil ist, wenn er/sie eine Bewilligung besitzt. Denn sollte ein Unfall passieren, werden Bewilligungsinhaber aufgrund ihrer zusätzlichen Bewilligung einer anderen Massfigur gegenüber gestellt und haben eine verschärfte Rechtsprechung und Beurteilung zu er- warten. Es ist deshalb jedem, dessen Verdienst unter 2300.- mit Tätigkeiten im Risikobereich liegt, davon abzuraten, diese Bewilligung bei seinem Wohnkanton einzufordern.

Mit Bewilligung bei mehr als 2300.- Sfr.
Risikozonen: Geltungsbereich des Gesetzes
1. Ausserhalb der Piste, also nicht im Bereich der Verantwortung der Bergbahn ist,
2. nur oberhalb der Waldgrenze
Grafik Erklärung Risikozone:
Rot = Geschlossen: Sind die roten Bereiche oberhalb der Waldgrenze, da sie über 35° und mehr als 40° bei der Variante von der Bergstation aus beinhalten.
Blau = Offen: ist die blaue Variante, wenn nicht steiler als 40°. Offen sind auch die violetten Touren wobei innerhalb der Waldgrenze die Hangneigung auch steiler als 40° sein darf! Offen ist auch die grünen Fahrt zwischen zwei Pisten, da unter 30° Hangneigung.

Ohne Bewilligung mit weniger als 2300.- Einnahmen in diesem Risikobereich: ALLES OFFEN! auch der rote Bereich! Bestehen bleibt natürlich eine Eigenverantwortung des einzelnen Instruktors!

Risikozone

Fazit: Diese Gesetzgebung hat nix mit der Sicherheit für den Teilnehmer zu tun. Auch wenn er ausschliesslich Instruktoren bucht mit Bewilligungen. Nicht gewerbsmässig handelt, wer seine Aktivität im Rahmen einer Vereinsveranstaltung anbietet oder der Anbieter unter den Einnahmen von 2300.- Sfr pro Jahr in diesem Risikobereich liegt. Warum also dieses Gesetz? Das Gesetz zu den Risikoaktivitäten geht auf den Canyoning-Unfall im Berner Oberländer Saxetbach 1999 zurück. Beim Vorfall starben 21 Menschen, zum grössten Teil handelte es sich um Touristen aus Australien. Hinter dem Gesetzesentwurf steht auch der Schweizer Bergführerverband, dazu mussten aber die Vereine wie J&S einbezogen werden so wie auch die Wander- und Kletterlehrer. Auch mussten die EU- oder EFTA-Staaten miteinbezogen werden.
Was dabei raus kam ist: Jedermann kann ohne Nachweis in den oben genannten Risikozonen mit einer genügenden Ausbildung und des Einhaltens minimaler Sicherheitsstandards, kommerzielle Angebote im Bereich des Freeride und Gebirgstouren abseits markierter Wege auf den Markt bringen… Solange Sie unter 2300.- Sfr pro Jahr bleiben, oder unter der Waldgrenze bleiben.

Jede Person, die gegen Entgelt Angebote in diesen Kategorien beansprucht, verlässt sich darauf, dass die minimalen Sicherheitsstandards eingehalten und letztlich das zwar immer verbleibende, und wohl auch erwünschte Restrisiko reduziert wird. Für die entsprechende Leistung eines Führers bezahlt er schliesslich ja auch ein Entgelt.
Warum sollten Variantenabfahrten unterhalb der Waldgrenze in allen Schwierigkeitsgraden sicherer sein als über der Baumgrenze? Na, wer weiss die Antwort?

Links:
Bundesrat heisst Verordnung zum Gesetz über Risikoaktivitäten gut
Risikoaktivitätengesetz und -verordnung treten per 1. Januar 2014 in Kraft

SSBS / Schweizer Schneesport Berufs- und Schulverband
Keine Bewilligungs- und Zertifizierungspflicht für Jugendorganisationen und NGO
Merkblatt für Schneesportlehrer – Kanton Graubünden

Radical Splitboard

Feb 18, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Design, on the top, Snowboard, Sport  //  4 Kommentare

Tourengehen fuer Snowboarder: Splitboards auf dem Vormarsch

Auch wenn die geteilten Boards immer noch ein Nischen Produkt ist. Die Nachfrage sind für die Splitboards ist riesig. Kein Wunder, viele suchen die Einsamkeit in den Bergen beim Touren. Wollen aber nicht verzichten die Abfahrt mit dem Board zu geniessen. Der Aufstieg mit Schneeschuhen ist mühsam. Das naheliegende also ein geteiltes Board für den Aufstieg. Die Splitboards gibt es schon seit den 80ern. Jetzt sind sie wieder da. Dabei werden sie technisch ausgereifter und vor allem leichter.

Die Funktionsweise der Splitboards ist einfach: Im Grunde handelt es sich um in der Mitte längs durchgeschnittene Snowboards. Für den Aufstieg werden sie auseinandergenommen und bieten zwei Tourenski mit entsprechenden Bindungen und Aufstiegsfelle. Auf dem Berg angekommen, werden sie mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und wie ein Snowboard genutzt.

Bei meinen Touren ging ich immer mit Schneeschuhen. Was auch seinen Reiz hat, aber um einiges Anstrengender ist, da das Board auf dem Rücken mitgetragen werden muss. Mit Radical bin ich schon seit Winter 2012 an einem Splitboard am Entwickeln. Habe mir viele Systeme angeschaut. Aber leider nie mein Wunsch Board/System gefunden. Die meisten Boards sind immer noch zu Schwer oder/und viel zu Steif. Das neue Jones Carbon Board ist zwar leicht, aber extrem Hart und gemäss Insider auch nicht Stabil genug. Für mich zum Testen habe ich das neue Nitro Thunder 162cm. Gutes leichtes Board mit Camber. Was aber noch wichtiger ist, ist das Bildungssystem für das Splitboard. Hochgelobt an der ISPO war das Splitstick. Nach genauer Betrachtung kamen aber mehrere Fehler zu Tage. Die Bindungsdisk lässt sich nur 30° drehen und steht dann etwa 1.5cm über dem Board hinaus. Falls da eine Beschädigung stattfindet, ist es nicht mehr möglich der Splint zu befestigen was die Bindung am Board hält. Was gegen das vereisen hilft, ist ein Silikon Spray für die Bindung und Split-Teile.
Das System von Karakoram, was auch von Jones verwendet wird, habe ich auf meinem Nitro Splitboard. Einfaches und schnelles System. Aber viel zu Teuer, schwerer als Spark  und nicht gerade das Stabilste. Die Teile sind auch fast nicht zu bekommen. Das Voilé System ist das bekannteste und wohl älteste System. Aber eben auch das älteste ohne grosse Erneuerungen. Dazu kommt das Voilé von jedem eine Lizenz einfordert, wo das Lochsystem benützen möchte. Das ist auch der Grund warum alle anderen Hersteller die Inserts um 3mm verschoben haben und nur eine Feile das Problem lösen kann. Das System für was ich mich nun für Radical entschieden habe ist das SparkTesla System für das Jahr 2014. Stabil und Leicht. Dazu mit zwei Steighilfe-höhen und ohne Split. Die Split Hooks und die Tip-Tailclips von Voilé, da die sich bewährt haben, drehbar sind und somit beim Laufen nicht im Weg kommen oder beschädigt werden. Für den Aufstieg verwenden wir die Felle von Gecko die ohne Kleber auskommen. Es ist ein sogenanntes Adhäsionsfell. DAS Skitourenfell Gecko von MP Sports ist eine Weltneuheit auf dem Skitourensektor. Es saugt sich ohne Kleber auf dem Board fest. Vorteile des Gecko Adhäsionsfells: Es ist KEIN Klebefell. Es saugt sich durch Molekularkraft (Adhäsion) am trockenen und nassen Board fest. Mehrmaliges Auf- und Abfellen ist somit kein Problem! Absolut bedienerfreundlich, da man die Felle ohne Schutzfolie zusammenlegen kann, ohne dass sie verkleben.Verschmutzungen auf der Beschichtung kann man einfach mit klarem, warmem Wasser abwaschen. Es ist hitze- und kältebeständig von + 250° bis – 70° und haftet auch unter Extrembedingungen. Die Gecko Beschichtung hat eine sehr lange Lebensdauer.

Die Breite vom Board, respektive von den Skis ist nicht mehr das wichtigste. Mittlerweile sind die Tourenskis auch breiter geworden, so dass das Radical Splitboard auch in diesen Spurgrössen im Aufstieg ihren Platz finden. Aber richtig Spass macht natürlich das selber Spuren :-)
Wegen der Länge; Ja, je mehr Auflagefläche, desto besser der Auftrieb. Aber für den Aufstieg absolut hinderlich nicht nur bei bei der Spitzkehre. Dank unserem Lion Shape wo in der Nose einen Rocker aufweist, ist der Auftrieb genug gut. Über 162cm würde ich nicht gehen. Ich selber habe neben dem Surf 222cm das kleine Lion mit 152cm. Das genügt und hat einen Auftrieb wie ein 166cm Freerideboard. Habe ich Nachteil mit dem Splitboard? Ich finde nicht, es vereinigt das beste aus beiden Welten.

Das neue Radical Lion Splitboard kommt am September 2013 in den Handel mit der Länge: 162cm
Es hat den gleichen Shape wie das Lion 162cm. Nur das es 4 statt 2 Stahlkanten hat. Preis mit den Hooks und Tip-Tailclips: 2150.- Optional mit denn neuen Spark Tesla System und die Geckofelle.
Das Board ist natürlich leicht und mit dem Flex vom Lion 162cm. Also nicht so Steif wie die meisten Splitboard der anderen Hersteller. Denke wir haben eins der besten Splitboards auf dem Markt. Natürlich nicht das günstigste, aber so wie von Radical erwartet, einfach der Hammer und ohne Kompromisse auch auf der Piste.

Radical Lion 162cm Splitboard

Radical Lion 162cm Splitboard

_D127442IMG_1383 DSCN2809 _D127519_D127823

Risiko? – Aber sicher!

Jan 24, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Snowboard  //  3 Kommentare

Schon einmal habe ich meine Meinung zum Thema Risikomanagement veröffentlicht.
Daran hat sich nicht viel verändert. Da der Bergsportler sich bewusst in zivilisatorisch schlecht erschlossene Gebiete mit erhöhtem Risiko – Gefahren durch zum Beispiel Lawinen, Wetter, Muren, Felssturz, Eissturz – begibt, ist ein spezieller Umgang mit diesen Risiken notwendig. Hierbei spricht man auch von Risikomanagement.

Ja, ich gehe gerne Risiko ein. Risiko, was ich aber aus meiner Sicht vertreten kann.
Was aber ist ein hohes Risiko?
Klar ist das Erfahrungen und Wissen helfen Risiken besser abzuschätzen.
Wie stabil ist die Seraczone wirklich und – kommt die Kaltfront vielleicht früher als im Wetterbericht angekündigt? Manches Mal ist dann Rückzug in die Hütte angesagt – diskutieren – analysieren – warten, vielleicht geht es morgen – oder der Traum einer Ersteigung des Wunschberges bleibt für dieses Mal ein Traum und muss der harten Realität weichen.

Doch der Umgang mit diesem Thema ist äusserst unterschiedlich und unterliegt auch einem gewissen zeitlichen Wandel. War früher das Eingehen eines Risikos noch etwas “heroisches”, so werden heute nicht nur risikofreudige Bergsportler sehr schnell als “verantwortungslos” bis “lebensmüde” abgestempelt. Sobald ein Unglück geschieht, wird der gesamte Bergsport zum “Risikosport” erklärt.

Dazu trägt sicher auch die Mediale Verbreitung risikofreudige Berggänger bei. Die meisten Freerider sind mit LVS, Helmkamera und Airbag ausgerüstet. Und wagen sich so in Gelände die selbst der Lawinenguru Munter nur von fernem betrachten würde. Heutzutage werden alpine Gefahrenräume entschärft, ohne das die Actionsüchtige in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Sicherer wird das ganze aber nicht.
Eigenverantwortung heisst das Zauberwort. Die Problematik und das tritt ganz bestimmt auch auf mich zu, Ist die Präsentation und die Suche der Bestätigung im Internet. Das Narzisstische Verhalten muss berücksichtigt und Analysiert werden. Wie viel Risiko geht man ein, Aufgrund um im Netz die Öffentlichkeit zu Schockieren und die Bestätigung zu bekommen das man ein “Krasser Siech” ist? Eine Entwicklung die besonders zu berücksichtigen gilt in der Zeit von Extremen Bildern / Filme im Netz. Alles wird schneller, Extremer und gefährlicher, aber auch Sicherer? Jedenfalls wird das in der Werbung so vermittelt, das mit dem richtigen Material jeder solche extremen Sachen machen kann.

aufstiegPiz Porchabelladeep freeridingSnowboardturn im Hoch-YbrigDrausen Zuhause

Beispiele Medialer Selbstüberschätzung:
Linda Fäh besteigt das Matterhorn
Everest-Oma
Geteert und gefedert
Bis an die Grenzen des Körpers: Extrem-Berglauf auf die Zugspitze

Ich plädiere für:

  • Freier Zugang zu den Bergen. Der alpine Raum muss allen Menschen frei zugänglich sein und bleiben. Verantwortungsvoller Bergsport bereichert die Bergwelt.
  • Präzision statt Regelungswut. Es gibt genügend Gesetze, um den Bergsport zu regeln. Diese sollten mit Augenmass und Sachverstand angewandt werden.
  • Die Eigenverantwortung stärken. Der Bergsport ist umso sicherer, je kompetenter die Bergsportler sind.
  • Den Wert von Risikobewusstsein anerkennen. Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder den bewussten Umgang mit Risiken erlernen und beherrschen.
  • Einen angemessenen Risiko-Diskurs führen. Insbesondere die Medienschaffenden und die Touristiker sollten Risiken nicht überbewerten und/oder als Verkaufsargument in den Vordergrund stellen.

Was ich aber nicht machen werde, ist ein Disclaimer für meine Publizierten Bergtouren schreiben. Jeder sollte selber entscheiden mach er machen kann/will. Eigenverantwortung, Sondierung und Beurteilung der aktuellen Verhältnisse gehören bei jeder Tour dazu.

Nikon D800

Apr 3, 2012   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Blog, Fotografie, Snowboard  //  3 Kommentare

Konnte die zwei neuen Kameras von Nikon Testen.

Das Flaggschiff die Nikon D4 mit 16.3 MP nahm ich an das Radical Shooting mit, wo wir für den neuen Radical Sports Prospekt 2013, Ski und Alpinsnowboard Aufnahmen auf der Piste bei sehr guten Bedingungen machten. Ein schneller Autofokus war ein muss. Mit zum Teil 60 km/h zischten Mark und Jan auf den Skis bei mir vorbei. Meine D3 ist ja schon eine sehr schnelle Kamera, aber die D4 schlägt alles in jeder Hinsicht. Hatte keine aussetzter bei Autofokus. Und die 3D Colormatrix mit den Serienbildfrequenz von 10 B/s ist genau das Richtige für diese Aufnahmen im Schnee. Was es dazu braucht sind natürlich auch schnelle und gute Objektive. Ich benutzte mein Nikkor 70-200mm 2,8f VRll und das 14-24mm 2.8f.

D4

Serienbilder mit der D4

jan kurzen

100% Ansicht im Aperture

Die D800 habe ich im Studio getestet zusammen mit der Hasselblad H4D 40MP.
Es gibt genügend Tests unter Laborbedingung. Ich aber wollte einen repräsentativen Test dieser Kamera machen in realer Umgebung. Beide Kameras sind wegen der Auflösung sehr gut geeignet für Portrait Aufnahmen im Studio. Also ohne Stativ, Sinusstern und Extreme ISO werte. Am Freitag Abend richtete ich im Light+Byte Studio mein Lichtset ein für Portrait Fotos. Danke an Franzi fürs Posieren. Als Objektiv benutzte ich mein altes AF 85mm 1.4f. Dazu das neue Zeiss ebenfalls 85mm 1.4f. Aber das Zeiss gibt es natürlich nur Manuell. Es mag ja eins der schärfsten Objektiv sein, mit sehr guter Haptik. Aber während dem Shooting immer wieder Manuell Scharfzustellen bei geringem Einstelllicht, ist leider für mich nicht praktikabel. Bei Still Life und Video ok, aber nicht bei beweglichen Objekte. Also fiel das Objektiv durch wegen fehlendem Fokus. Bei der Hasselblad benutzte ich das 120mm mit Blende 4. Da es eben nur das Einstelllicht zum Fokussieren gab, musste ich auf ISO 200 gehen, was ich auch bei der D800 tat. Ansonsten hätte ich nicht mehr aus der Hand Fotografieren können. Und ich wollte eine geringe Tiefenschärfe. Aus meiner Sicht einen fairen Praxisnahen Studio Test. Eine grosse 120x135cm Softbox von links. Rechts eine kleinere mit schwächerer Blitzleistung. Und von links hinten das Haarlicht mit Wabenvorsatz. Alles von Broncolor. Ausgelöst mittels den neuen PocketWizard Plus lll.

Da wir bei Light+Byte die General Importeure von Hasselblad sind, werde ich mich hüten, negativ über die Hasselblad zu äusseren. Aber es wird sehr eng für alle Mittelformatkameras. Warum das 10fache bezahlen wenn die D800 gleich scharf ist und dazu Video, schneller Autofokus, Serienbilder, 2 Kartenslot, Riesen Objektiv Park, Staubdicht und noch vieles mehr anbietet für Low Money?

hassel und nikon

100% Ansicht im Aperture

3x franzi

Hasselblad, Zeiss, Nikon

Wenn man auch nach einer 100% Zoom Ansicht (pixelpeeping) nicht sofort die Qualitätsunterschiede sehen kann, sollte man sich der Haptik zuwenden. Und da sind Geschmäcker verschieden. Das ist es je nach Vorliebe eine Hasselblad, Canon oder eben eine Nikon. Wir bei LB werden demnächst einen weiteren Test machen mit der neuen Canon 5DMKlll, und den Farbumfang, Dynamik und den zu den Kameras passenden RAW Konvertern machen. Das Fazit: Es ist immer noch der Fotograf der die “guten” Bilder macht. Die Kamera ist das Werkzeug dazu. Die Nikon D800 wird mein neues Teil werden für die Bergsportaufnahmen. Die D3 weiterhin für Event / Hochzeitsreportagen und Sport.

snowboardcoach

Dez 23, 2011   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Der erste Schnee liegt schon in der Bergen. Zeit sich wieder der weissen Masse zuzuwenden.
Der Snowboardcoach Newsletter ist wieder online. Auch die Facebook Seite ist online.



Videoclip vom ersten Schnee, mit LVS Test beim Adlerhorst. Weiteres Training mit Mondscheintour am 8. Januar 2012 im Hoch-Ybrig

Wünsche allen schöne Festtage und viel Schnee in Pulverform.

Seiten:12»

Archiv

Kategorien

Gallery (Zufall)

screenshotPress DSCN4412 P1050170 _3d12904 _d127812 DSCN4317 dscn6488 Sport Referenzen x-sion _d126202 visionen DSCN4353 wintersport DSCN4322 _3D97057 img_1828