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Berg Empfehlung

Jul 20, 2014   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Wandern  //  Keine Kommentare

Die schoensten Wanderungen, Bergtouren und Klettermoeglichkeiten

Draussen zu sein ist schön. Egal bei welchem Wetter. Das ich das viel Praktiziere ist den meisten wohl bekannt. Mittlerweile kenne ich natürlich auch sehr schöne Plätze, die möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Leichte Touren mit Kinder:

- Klöntalersee
Mit dem PW oder ÖV zum Stausee vom Ende des Klöntalersees. Ab da leichte Wanderung auf der Nordseite am See entlang. Via Gessner-Denkmal zu einem eindrücklichem Wasserfall bei Sträbezen. Einkehren im Restaurant bei Plätz und mit dem Bus zurück. Die einfache Wanderung die fast schon Kinderwagentauglich ist dauert etwa 3h.

- Berggasthaus Äscher
Unzählige Bilder von dem Berggasthaus Äscher sind im Internet zu finden. Mit der Ebenalpbahn hoch mit spektakuläre Aussicht auf den Alpstein. Der Rundwanderweg führt über grüne Hügellandschaft bist zum Berggasthaus das direkt an der Felswand Ebenalp gebaut wurde. Die Rösti mit Ei und Speck ist dort der Klassiker. Weiter über dunkle und kühle Höhlenwelten zurück zur Bahn. Die Rundwanderung dauert etwa 2h ohne die Pause im Resti

Einfache Klettertouren

- Ibergeregg
Einer der schönsten Klettergärten nähe Hoch-Ybrig. Ideal für die ersten Kletterschritte draussen. Von Schwierigkeiten 2c bis 9c ist alles dabei. Etwa 20 Minuten laufen von der Ibergeregg Passhöhe bis zum Klettergarten. Der auch Grillplätze und schöne Aussicht bietet.

- Mettmenalp Widmenstein
Klettern im schönen Klettergarten in Mettmenalp bei Schwanden (GL) ist ein Klettergarten für Jung und alt. Laufzeit nach der Gondelfahrt etwa 1h. Ca. 200 Routen vom 3a.-8c. Schwierigkeitsgrad in schöner alpiner Umgebung an festen bis 20 Meter hohe Felsblöcken, Toprope einhängen von oben teilweise möglich. Grill Möglichkeiten und Biwakplätze bestehen. Das Gebiet ist aber im Jagdbanngebiet, somit ein Verbot zum Wildcampen drin. Aber der Bauer sagte mir das dies ok wäre. Bitte vorgehend absprechen.

- Eulengrat
Die Mehrseillängen am Eulengrat oberhalb Solothurn hat Varianten zwischen 3a und 6a+, wobei eine knappe 5a obligatorisch ist. Wunderschöne, aussichtsreiche und sonnige Kletterei mal auf dem Grat, mal an wandartigen Aufschwüngen. Absolutes Plaisir, Kletterzeit je nach Ambition zwischen 2 und 4 Stunden. Die Bohrhaken halten allen Ansprüchen stand.

Gut machbare Bergtouren

- Gitschen
Gibt nicht viele Berggipfel mit solch einer steilen Aussicht und einer so guten Begehbarkeit. Start ist im Isenthal im Katon Uri. Mit der Chli Bergli oder der Musenalpbahn hoch und maximal T5 in etwa 3h zum Gipfel. Die Aussicht ist der Hammer.

- Fluebrig
Das Fluebrig Massiv im Kanton Schwyz bietet für jeden etwas. Für den Wanderer wie auch für den Alpinist. Von Einfach bis schwierig.
Geographisch ist der Fluebrig in vier Gipfel aufgeteilt: Diethelm (2093 m, südwestlicher Punkt), Turner (2068 m, östlicher Punkt), Wändlispitz (1971 m, Südlich) und Fluebrig Nordgipfel, (auch Wyss-Rössli genannt, 2018 m). Neu nun der Turner Vorgipfel (1981 m) und der Fluebrig Vorgipfel (1948 m) mit meinem neuen Gipfelbuch.

- Federispitz
Der markante Felsformation im Glarus kennt wohl jeder. Einfach zu besteigen mit toller Rundsicht. Ab Bahnhof Ziegelbrücke in etwa 4h zum Gipfel. Der Weg via Vorgipfel des Federispitz ist lohnenswert. Abstieg am besten via Unteralpli. Ebenfalls mit schönem Blick auf den Walensee und durch den Laubwald Richtung Lindenboden.

- Oberalpergrat Ost-West
Diese Tour hatte alles was ich mir so wünsche. Bergwanderung, Klettern, Steile Grashänge, Schneereste, Tiere, Steile Grate, Ruhe, Alpsee, Alpenkirchen, Gipfelkreuze und natürlich viel Aussicht auf weitere schöne Berge. In etwa 6h ist der T5 Grat von Stn.Gitschenen via Stockzahn mit dem Monster-Kreuz nach Stn.Bannalpsee zu machen. Eine der schönsten Grattouren, mit viel Abwechslung. Ideal für die ersten Alpinen Erfahrungen zu sammeln.

Angeber Touren

- Pilatus Esel Ostgrat
Der Aufstieg über die Ostwand zum Esel ist ein sehr guter Trampelpfad zu sehen (T5 l). Oben muss über die Mauer geklettert werden und man erntet Bewunderung und staunen von den zahlreichen Touristen auf dem Gipfel in Sandalen, die es kaum fassen könnte, das man von da unten herkam.

- Säntis via Ostgrat
Die Böseggroute im Alpstein endet direkt auf der Terrasse des alten Säntishotels. Die Route ist nicht markiert, aber einfach auf dem Grat bleiben (T5 ll). Eine Tagestour wenn von Wasserauen – Seealpsee – Mesmer gestartet wird.

- Mythen via Rotgrätli
Ab Kurve 22 vom Normalweg beginnt das Abenteuer. Wie im SAC Führer beschrieben, ist dies eine gut geeignete Tour um Berggänger in die Alpine Welt einzuführen. Es bestehen immer Sicherungsmöglichkeiten. Ein 30m Seil ist die minimale Länge. Die Tour ist nie schwieriger als T5 ll, aber die Rückzugmöglichkeiten sind eher schwierig. Man kommt direkt auf das Plateau vom Gipfel via Nordseite an und trifft dort die zahlreichen Wanderer. Runter gemütlich via Normalweg. Alternative Poser Route wäre das schwierigere Chalberstöckli T6 ll.

Falls nun jemand Lust auf eine Tour bekommen hat, der soll sich doch bei mir melden für Infos oder einer Tourenleitung.

Wünsche allen schöne und sichere Zeit in den Bergen. Geniesst es jetzt und hier.

Gipfel Rueckblick 2013

Dez 3, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Wandern  //  1 Kommentar

Wie jedes Jahr zähle ich alle meine 2013 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren zusammen, ohne die Bike, Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
Aufstieg: 32’858 hm. Abstieg: 25’517 hm. Total: 58’375 Höhenmeter. Das sind etwa 4500 Höhenmeter weniger als letztes Jahr. Aber die Alpsteintour ist auch schwer zu toppen, wenn auch in diesem Sommer zwei Monstertouren dabei waren. Mal schauen was das nächste Jahr so bringt. Die Pläne für das Jahr 2014 sehen schon mal vielversprechend aus :-)
Alle meine Bergtouren unter: tricky.hikr.org

Die Highlight in Bilder:

 Die Highlights im Jahr 2013

hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

Splitboard – gegen das Altern

Nov 25, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, on the top, Snowboard, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Sehe Splitboards als eine wundervolle Möglichkeit auch im älter werden immer noch auszuüben. Ja, auch ich merke das es immer schwieriger wird sich zu überwinden, auf grossen Kicker meinen Cab900 oder FS Rodeoflip zu machen. Nicht wegen dem können, sondern wegen dem “Wissen” das man sich weh machen könnte. Es fällt immer schwieriger sich zu überwinden.
Aber… Für die, die mich kennen fragen sich nun wie sich das mit dem Extrem Bergsteigen vereinbart? Die Gefahr sich dort “weh” zu tun ist um einiges grösser. Genauer gesagt ist “weh tun” der falsche Ausdruck. Bei einem Fehltritt oder Ausrutscher einer meiner Freesolo Touren wäre der Tot auf sicher. Beim Snowboarden kam ich bald mal an einem Punkt wo die Tricks auf normalen Kicker ausgeschöpft sind, Cab900, Doppleflip, Rodeo usw. Noch weiter zu gehen wäre nur mit viel Training und mehr Risiko verbunden. Und viel weiter wäre der Weg auch nicht mehr gegangen ausser Olympia usw. Das war aber nicht mein Wunsch. Beim Bergsteigen sind die Grenzen des machbaren noch lange nicht ausgeschöpft. Es ist noch so viel möglich ohne gleich in die Wettkampf Szene eintreten zu müssen. Das Risiko für mich aber immer noch gut ab schätzbar, wenn auch Aussenstehende das anders sehen mögen. Aber das ist ein anderes Thema.

Beim Freeriden verhält es sich ähnlich wie beim Bergsteigen. Es geht nicht darum die verrücktesten Hänge zu fahren, sondern den maximalen Spass. Natürlich sind das auch steile Hänge, die zum Teil mit Pickel, Steigeisen und Seil erklommen werden. Aber der Ansatz ist anders als früher beim Boarden. Es geht mehr darum um ein selber und nicht der Sache wegen. Das war beim Snowboarden mit Sponsoring und Wettkämpfen nicht immer so. Mit dem Splitboard ist man wie beim Bergsteigen weg von der Masse. Kein Leistungsdruck aber doch viel Adrenalin. Der Aufstieg wie auch die Abfahrt im glitzerndem Weiss zu geniessen. Mit Freunden auf Tagestouren, oder mit SAC Hüttenbesuche. Immer auf der Suche nach Spass im Pulverschnee.
Ja, mit dem Alter wird man weiser :-)

Aufstieg mit dem Splitboard DSCN2790 Piz Cavradi 2612m im Alleingang Windgallen Das erste Test- SplitBoard

Das Splitboard oder auch Tourenskis ist für Geniesser, egal in welchem Alter, weg vom Jibber Gehampel und Gejohle in der Apréhütte.

Links:
Winter Projekte
Splitboard News
Powderguide
Off Pist Infos
Aktuelle Tourenberichte
Hikr Tourenberichte
Webcam der Zentralschweiz
Lawinengefahr Schweiz
Wetter Schweiz
Map+ Karte Schweiz

Das Fett muss weg.

Mai 27, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Essen, Joggen, on the top, Wandern  //  Keine Kommentare

Der Sommer zeigt sich immer mehr und die Bergsteig Saison ist am erwachen. Somit wird auch die nötige Fitness am Berg gebraucht. Zwar war ich im Winter nicht auf der faulen Haut, aber wenn man nicht alleine Unterwegs ist, sind 1400hm für die meisten schon genug und auch das Tempo ist eher im Genussbereich. Um aber Ausdauer Training zu erreichen sind lange Touren mit einem höheren Puls in der anaeroben Schwelle sinnvoll und auch erforderlich.

Somit habe ich wieder begonnen mein Fitness stand auf die Bergsteig/Kletter Saison zu trimmen. Das heisst: Richtig zu ernähren und Ausdauer Sport mit Laufen zu machen. Joggen mit Musik im Ohr in schöner Umgebung kann ja spassig sein. Aber sich für das zuerst aufzuraffen, ist für die meisten das schwierigste. Ein Ziel und Sinn muss her. Damit meine ich eben nicht Joggen wegen der Fitness zuliebe, sondern ein reales visuelles Ziel. Das kann ein nächstes Dorf oder eine Strassenkreuzung sein. Bei Bergtouren ist das bei mir natürlich der Gipfel. Ziele zu haben ist allgemein sehr motivierend, in jeder Lebenslage.

Auch wenn ich alleine einiges zügiger unterwegs bin, geniesse ich sehr die Landschaft und die Ruhe. Zu sehen wie die Landschaft sich vom Urbanen zum Sub-Alpinen und schliesslich zum Alpinen Gipfel nähert, ist herrlich schön zu erleben.

Viele Bergprojekte habe ich mir vorgenommen. Natürlich auch eine die die Alpstein+ Tour nochmals um einiges übertrumpft :-) Aber dazu mehr wenn es soweit ist. Zuerst mal wieder die Kondition An-trainieren die ich letzten Sommer hatte, am liebsten aber noch verbessern. 500hm pro/h ist etwa der Wert wenn ich im Sommer alleine in den Bergen unterwegs bin. Da es aber einen Unterschied ist wie das Gelänge beschaffen ist. Stimmen die Angaben nur ungefähr (100 Hm Aufstieg = 1 LK, 250 hm Abstieg = 1 LK, 1 km Strecke = 1 LK. Für Skitouren gelten andere Regeln). Für neue Bergtouren natürlich auch neues Material. Danke an OR für die Unterstützung und die tollen Sachen die in den Bergen den kleinen aber feinen Unterschied ausmacht.

Fitness3 Fitness4 Fitness5 Fitness1 Fitness2

Link:
So macht Laufen Spass: Motivationstipps

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  Keine Kommentare

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen :-)

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

OR-sommer OR-winter

 

Radical Splitboard

Feb 18, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Design, on the top, Snowboard, Sport  //  4 Kommentare

Tourengehen fuer Snowboarder: Splitboards auf dem Vormarsch

Auch wenn die geteilten Boards immer noch ein Nischen Produkt ist. Die Nachfrage sind für die Splitboards ist riesig. Kein Wunder, viele suchen die Einsamkeit in den Bergen beim Touren. Wollen aber nicht verzichten die Abfahrt mit dem Board zu geniessen. Der Aufstieg mit Schneeschuhen ist mühsam. Das naheliegende also ein geteiltes Board für den Aufstieg. Die Splitboards gibt es schon seit den 80ern. Jetzt sind sie wieder da. Dabei werden sie technisch ausgereifter und vor allem leichter.

Die Funktionsweise der Splitboards ist einfach: Im Grunde handelt es sich um in der Mitte längs durchgeschnittene Snowboards. Für den Aufstieg werden sie auseinandergenommen und bieten zwei Tourenski mit entsprechenden Bindungen und Aufstiegsfelle. Auf dem Berg angekommen, werden sie mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und wie ein Snowboard genutzt.

Bei meinen Touren ging ich immer mit Schneeschuhen. Was auch seinen Reiz hat, aber um einiges Anstrengender ist, da das Board auf dem Rücken mitgetragen werden muss. Mit Radical bin ich schon seit Winter 2012 an einem Splitboard am Entwickeln. Habe mir viele Systeme angeschaut. Aber leider nie mein Wunsch Board/System gefunden. Die meisten Boards sind immer noch zu Schwer oder/und viel zu Steif. Das neue Jones Carbon Board ist zwar leicht, aber extrem Hart und gemäss Insider auch nicht Stabil genug. Für mich zum Testen habe ich das neue Nitro Thunder 162cm. Gutes leichtes Board mit Camber. Was aber noch wichtiger ist, ist das Bildungssystem für das Splitboard. Hochgelobt an der ISPO war das Splitstick. Nach genauer Betrachtung kamen aber mehrere Fehler zu Tage. Die Bindungsdisk lässt sich nur 30° drehen und steht dann etwa 1.5cm über dem Board hinaus. Falls da eine Beschädigung stattfindet, ist es nicht mehr möglich der Splint zu befestigen was die Bindung am Board hält. Was gegen das vereisen hilft, ist ein Silikon Spray für die Bindung und Split-Teile.
Das System von Karakoram, was auch von Jones verwendet wird, habe ich auf meinem Nitro Splitboard. Einfaches und schnelles System. Aber viel zu Teuer, schwerer als Spark  und nicht gerade das Stabilste. Die Teile sind auch fast nicht zu bekommen. Das Voilé System ist das bekannteste und wohl älteste System. Aber eben auch das älteste ohne grosse Erneuerungen. Dazu kommt das Voilé von jedem eine Lizenz einfordert, wo das Lochsystem benützen möchte. Das ist auch der Grund warum alle anderen Hersteller die Inserts um 3mm verschoben haben und nur eine Feile das Problem lösen kann. Das System für was ich mich nun für Radical entschieden habe ist das SparkTesla System für das Jahr 2014. Stabil und Leicht. Dazu mit zwei Steighilfe-höhen und ohne Split. Die Split Hooks und die Tip-Tailclips von Voilé, da die sich bewährt haben, drehbar sind und somit beim Laufen nicht im Weg kommen oder beschädigt werden. Für den Aufstieg verwenden wir die Felle von Gecko die ohne Kleber auskommen. Es ist ein sogenanntes Adhäsionsfell. DAS Skitourenfell Gecko von MP Sports ist eine Weltneuheit auf dem Skitourensektor. Es saugt sich ohne Kleber auf dem Board fest. Vorteile des Gecko Adhäsionsfells: Es ist KEIN Klebefell. Es saugt sich durch Molekularkraft (Adhäsion) am trockenen und nassen Board fest. Mehrmaliges Auf- und Abfellen ist somit kein Problem! Absolut bedienerfreundlich, da man die Felle ohne Schutzfolie zusammenlegen kann, ohne dass sie verkleben.Verschmutzungen auf der Beschichtung kann man einfach mit klarem, warmem Wasser abwaschen. Es ist hitze- und kältebeständig von + 250° bis – 70° und haftet auch unter Extrembedingungen. Die Gecko Beschichtung hat eine sehr lange Lebensdauer.

Die Breite vom Board, respektive von den Skis ist nicht mehr das wichtigste. Mittlerweile sind die Tourenskis auch breiter geworden, so dass das Radical Splitboard auch in diesen Spurgrössen im Aufstieg ihren Platz finden. Aber richtig Spass macht natürlich das selber Spuren :-)
Wegen der Länge; Ja, je mehr Auflagefläche, desto besser der Auftrieb. Aber für den Aufstieg absolut hinderlich nicht nur bei bei der Spitzkehre. Dank unserem Lion Shape wo in der Nose einen Rocker aufweist, ist der Auftrieb genug gut. Über 162cm würde ich nicht gehen. Ich selber habe neben dem Surf 222cm das kleine Lion mit 152cm. Das genügt und hat einen Auftrieb wie ein 166cm Freerideboard. Habe ich Nachteil mit dem Splitboard? Ich finde nicht, es vereinigt das beste aus beiden Welten.

Das neue Radical Lion Splitboard kommt am September 2013 in den Handel mit der Länge: 162cm
Es hat den gleichen Shape wie das Lion 162cm. Nur das es 4 statt 2 Stahlkanten hat. Preis mit den Hooks und Tip-Tailclips: 2150.- Optional mit denn neuen Spark Tesla System und die Geckofelle.
Das Board ist natürlich leicht und mit dem Flex vom Lion 162cm. Also nicht so Steif wie die meisten Splitboard der anderen Hersteller. Denke wir haben eins der besten Splitboards auf dem Markt. Natürlich nicht das günstigste, aber so wie von Radical erwartet, einfach der Hammer und ohne Kompromisse auch auf der Piste.

Radical Lion 162cm Splitboard

Radical Lion 162cm Splitboard

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Risiko? – Aber sicher!

Jan 24, 2013   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Snowboard  //  3 Kommentare

Schon einmal habe ich meine Meinung zum Thema Risikomanagement veröffentlicht.
Daran hat sich nicht viel verändert. Da der Bergsportler sich bewusst in zivilisatorisch schlecht erschlossene Gebiete mit erhöhtem Risiko – Gefahren durch zum Beispiel Lawinen, Wetter, Muren, Felssturz, Eissturz – begibt, ist ein spezieller Umgang mit diesen Risiken notwendig. Hierbei spricht man auch von Risikomanagement.

Ja, ich gehe gerne Risiko ein. Risiko, was ich aber aus meiner Sicht vertreten kann.
Was aber ist ein hohes Risiko?
Klar ist das Erfahrungen und Wissen helfen Risiken besser abzuschätzen.
Wie stabil ist die Seraczone wirklich und – kommt die Kaltfront vielleicht früher als im Wetterbericht angekündigt? Manches Mal ist dann Rückzug in die Hütte angesagt – diskutieren – analysieren – warten, vielleicht geht es morgen – oder der Traum einer Ersteigung des Wunschberges bleibt für dieses Mal ein Traum und muss der harten Realität weichen.

Doch der Umgang mit diesem Thema ist äusserst unterschiedlich und unterliegt auch einem gewissen zeitlichen Wandel. War früher das Eingehen eines Risikos noch etwas “heroisches”, so werden heute nicht nur risikofreudige Bergsportler sehr schnell als “verantwortungslos” bis “lebensmüde” abgestempelt. Sobald ein Unglück geschieht, wird der gesamte Bergsport zum “Risikosport” erklärt.

Dazu trägt sicher auch die Mediale Verbreitung risikofreudige Berggänger bei. Die meisten Freerider sind mit LVS, Helmkamera und Airbag ausgerüstet. Und wagen sich so in Gelände die selbst der Lawinenguru Munter nur von fernem betrachten würde. Heutzutage werden alpine Gefahrenräume entschärft, ohne das die Actionsüchtige in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Sicherer wird das ganze aber nicht.
Eigenverantwortung heisst das Zauberwort. Die Problematik und das tritt ganz bestimmt auch auf mich zu, Ist die Präsentation und die Suche der Bestätigung im Internet. Das Narzisstische Verhalten muss berücksichtigt und Analysiert werden. Wie viel Risiko geht man ein, Aufgrund um im Netz die Öffentlichkeit zu Schockieren und die Bestätigung zu bekommen das man ein “Krasser Siech” ist? Eine Entwicklung die besonders zu berücksichtigen gilt in der Zeit von Extremen Bildern / Filme im Netz. Alles wird schneller, Extremer und gefährlicher, aber auch Sicherer? Jedenfalls wird das in der Werbung so vermittelt, das mit dem richtigen Material jeder solche extremen Sachen machen kann.

aufstiegPiz Porchabelladeep freeridingSnowboardturn im Hoch-YbrigDrausen Zuhause

Beispiele Medialer Selbstüberschätzung:
Linda Fäh besteigt das Matterhorn
Everest-Oma
Geteert und gefedert
Bis an die Grenzen des Körpers: Extrem-Berglauf auf die Zugspitze

Ich plädiere für:

  • Freier Zugang zu den Bergen. Der alpine Raum muss allen Menschen frei zugänglich sein und bleiben. Verantwortungsvoller Bergsport bereichert die Bergwelt.
  • Präzision statt Regelungswut. Es gibt genügend Gesetze, um den Bergsport zu regeln. Diese sollten mit Augenmass und Sachverstand angewandt werden.
  • Die Eigenverantwortung stärken. Der Bergsport ist umso sicherer, je kompetenter die Bergsportler sind.
  • Den Wert von Risikobewusstsein anerkennen. Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder den bewussten Umgang mit Risiken erlernen und beherrschen.
  • Einen angemessenen Risiko-Diskurs führen. Insbesondere die Medienschaffenden und die Touristiker sollten Risiken nicht überbewerten und/oder als Verkaufsargument in den Vordergrund stellen.

Was ich aber nicht machen werde, ist ein Disclaimer für meine Publizierten Bergtouren schreiben. Jeder sollte selber entscheiden mach er machen kann/will. Eigenverantwortung, Sondierung und Beurteilung der aktuellen Verhältnisse gehören bei jeder Tour dazu.

Gipfel Rueckblick

Habe wiedermal alle meine 2012 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren 2012 zusammen gezählt, ohne die Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
344.8 Kilometer. Aufstieg: 37’629 hm. Abstieg: 29’424 hm. Total: 67’052 Höhenmeter.
Letzten Sommer waren es 301.7 Kilometer und 59`844 Höhenmeter. Gerade die zwei Monstertouren machten es aus, dass ich dieses Jahr länger, höher und weiter unterwegs war. Es ist nicht die Jagd nach Höhenmetern, wie es vielleicht den Anschein hat, sondern das Erlebnis, das mich treibt!

Die Highlight in Bilder:

Lieblings Touren im Jahr 2012:

Meine Touren berichte unter Hikr
hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

Gute Gruende fuer einen Outdoorer als Lebens- und Liebespartner

Okt 30, 2012   //   by Niki Huwyler   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Joggen, Klettern, on the top, Sport, Surfen  //  Keine Kommentare

Outdoorer lieben es, sich auf engstem (Zelt)-Raum zusammenzukuscheln. Kein Wunder, dass sie darin geübt sind, komplexe Bewegungsmuster bei null Spielraum perfekt zu synchronisieren.
Outdoorer wissen, wie man Dinge auch auf kleiner Flamme am Köcheln hält. Aber sie können auch ein richtiges Feuer entfachen.
Sicherheitsausrüstung ist bei Outdoorern Pflicht, aber sie wissen auch, in welchen Situationen sie den Berghelm absetzen müssen.
Outdoorer können gut mit Seilen, Bändern und Karabinern umgehen.
Outdoorer sind geschickt mit ihren Fingern – kein Wunder, sie müssen ja auch regelmässig klatschnasse und steif gefrorene Schuhsenkel und Zeltschnüre aufpopeln.
Wenn es schwierig wird, fängt für Outdoorer der Spass erst richtig an.
Schlechte Bedingungen? Kennen sie nicht.
Outdoorer brauchen kein GPS, um den richtigen Weg zu finden, und wer sich am Sternenhimmel orientieren kann, findet sich auch daheim im Dunkeln prächtig zurecht.
Auch wenn nicht alle Outdoorer einen Wingsuit tragen oder Gleitschirm fliegen, lassen sie sich doch auch gerne mal fallen.
Outdoorer kommen lange mit Konservennahrung aus – perfekt für Fernbeziehungen.
Für sein Gipfelerlebnis ist dem Outdoorer kein Weg zu weit und zu mühsam.
Outdoorer sind genügsam und ausdauernd und haben kein Problem mit längeren Durststrecken.
Outdoorer kennen die schönsten Plätze – für alles. Und sie stören sich nicht dran, wenn’s von unten piekt und stachelt.
Outdoorer wissen, wie man unterkühlte Körperteile auftaut.
Outdoorer sind extrem gewichtsbewusst – kein Gramm zu viel in den Rucksack!
Outdoorer kennen sich mit Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung und allgemein erster Hilfe aus. Und mit zweiter. Und mit dritter…

Text von:

:-)

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