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Seit etwa vierzehn Tagen besitze ich nun eine Nikon D3. Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich mir diesen Kamerabody im Wert eines gebrauchten Mittelklassewagens wirklich zulegen soll. Umso glücklicher bin ich jetzt, diesen Schritt wirklich gewagt zu haben. Natürlich kann ich auch als noch so ambitionierter Amateur die volle Leistungsfähigkeit der Kamera gar nicht ausreizen. Natürlich kann ich von einer Kamera in diesem Preissegment erwarten, dass sie funktioniert. Mit welcher Präzision sie funktioniert und wie hervorragend sie meine fotografischen Ideen bei der Umsetzung unterstützt, das ist allerdings höchst erfreulich. Für mich ist sie schon jetzt jeden Rappen wert, den die D3 kostet. Über das geringe Rauschen ist ja schon viel geschrieben worden. Das ermöglicht wirklich nochmal ganz andere Bilder. Da ich viel an Hochzeiten und Event Fotografiere. Kann ich nicht immer Blitzen. Ich will hier niemanden mit technischen Details langweilen, denn die können überall nachgelesen werden. Viel spannender ist die Antwort auf die Frage, welchen Nutzen die technischen Details beim Fotografieren (für mich) haben. Kameraintern kann man eine Bildbearbeitung so fein justieren, dass fast der komplette gestalterische Vorgang auf den Zeitpunkt des Fotografierens verlegt wird. Scharfzeichnung, Kontraste, Farben - alles kann im Prinzip schon beim Fotografieren einstellt werden. Mit dem wirklich gut funktionierenden Weissabgleich, der schnellen und treffsicherem Autofokus - auch bei schwierigen Lichtsituationen - und dem knackscharfen und grossen Kameradisplay komme ich nun wesentlich schneller zu einem gewünschten Ergebnis. Sehr angenehm ist für mich der grosse und brillante Display. Eine sofortige und genaue Kontrolle ist nun endlich gegeben. Mein altes 20-35mm 2,8f war an meiner alten Analogen F5 der Hammer. An der D70 und D2x einfach nur schlecht. Vor dem Kauf hätte ich übrigens gedacht, dass ich die Liveview-Funktion nicht gebrauchen werde. Schon nach drei Tagen mit der D3 kam ich allerdings in die Verlegenheit diese Funktionalität beanspruchen zu müssen. Wieder bei einem Nachtshooting - diesmal allerdings mit Stativ Überhaupt - der Verschluss: beim ersten Auslösen stockte ich kurz und fragte mich, ob der Spiegel überhaupt schon oben gewesen wäre. Das geht wirklich richtig schnell. Und das Geräusch, dass er beim Auslösen verursacht ist wie die Haptik und die Bedienbarkeit der Kamera aller erste Sahne. Die Treffsicherheit des Autofokus auch bei schwierigen Lichtsituationen habe ich ja schon erwähnt. Bei diesem Bild genügte eine Taschenlampe auf einem Grashalm in zwei Meter Entfernung, um dem Autofokus den nötigen Halt zu geben. Ich könnte noch stundenlang die vielen kleinen und grossen Helferleins der Nikon D3 aufführen, aber ich glaube auch mit diesen wenigen Beispielen wird deutlich, dass die Kamera mich bei der Fotografie hervorragend unterstützt. Schon nach 20 Tagen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich meine Bildideen viel schneller und zielgerichteter als mit anderen Kameras umsetzen kann. Auch konnte ich meine D3 gegen die Canon 1Ds Testen. Light + Byte machts möglich :-) Test der Nikon D3 vs. Canon 1Ds unter: Test der Nikon D3 und der D2x unter: Und ehrlich... der Test war fair. Beide Kameras hatten die gleichen Bedingungen. Fazit: die D3 gebe ich so schnell nicht wieder her…
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